24.11. bis 25.11.2011, Do 18:00 Uhr, bis Fr 13:00 Uhr, Stuttgart-Hohenheim
60 Jahre GFK und aktuelle Herausforderungen für die Rechtsprechung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die jährlich stattfindende Fortbildungsveranstaltung richtet sich an VerwaltungsrichterInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In Zusammenarbeit mit UNHCR unter Beteiligung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Downloads zur Veranstaltung

  • Roland Bank: Studie: Safe at last? Recht und Praxis in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten zur Schutzgewährung bei willkürlicher Gewalt (Powerpoint-Präsentation, Download)
  • Uwe Berlit: Die Rechtsprechung des EuGH zum europäischen Flüchtlingsrecht und seine Rezeption durch das Bundesverwaltungsgericht (Tagungsbeitrag, Download)
  • Michael Hoppe: Dublin II vor europäischen Gerichten. Mögliche Auswirkungen der Rechtsprechung des EGUR und des EuGH auf die verwaltungsgerichtliche Praxis (Powerpoint-Präsentation, Download)
  • Katrin Lehmann: Ermittlungstiefe in Asylverfahren – das ewige Spannungsverhältnis zwischen Tatsachen- und Revisionsinstanz (Tagungsbeitrag, Download)

60 Jahre GFK und aktuelle Herausforderungen für die Rechtsprechung in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Fortbildungsveranstaltung für
Asylrichterinnen und -richter




24.-25. November 2011
Tagungszentrum Hohenheim






60 Jahre GFK und aktuelle Herausforderungen für die Rechtsprechung in Deutschland, Österreich und der Schweiz

60 Jahre nach Verabschiedung der Magna Charta des Flüchtlingsrechts ist es Zeit für eine Bilanz, welche Rolle die Konvention in der Rechtsprechung in Deutschland, Österreich und der Schweiz gespielt hat und heute spielt und wie sie auf Ebene der europäischen Rechtsprechung wahrgenommen wird. Dies soll auch zum Anlass genommen werden, sich intensiv mit der Entwicklung der Rechtsprechung des EuGH und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte auseinanderzusetzen. Diese Themen werden ergänzt durch eine Analyse der Praxis in verschiedenen europäischen Staaten bei der Anwendung der Bestimmung der EU Qualifikationsrichtlinie, der sich mit dem Schutz bei einer Flucht vor bewaffneten Konflikten befasst (Artikel 15 c). Schließlich sollen auch die aktuellen Probleme der Anwendung der Dublin-II-Verordnung in Deutschland, Österreich und der Schweiz rechtsvergleichend besprochen werden.



Donnerstag, 24. November 2011


17.30 Uhr

Imbiss


19.00 Uhr bis 20.30 Uhr

Begrüßung

Klaus Barwig, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Grußwort der Internationalen Asylrichtervereinigung (IARLJ)


60 Jahre GFK - die Rolle der Konvention in der deutschsprachigen und europäischen Rechtssprechung

Dr. Reinhard Marx, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main


Die Flüchtlingssituation in Nordafrika

Christof Portmann, UNHCR-Büro für Schweiz und Liechtenstein, Genf

Freitag, 25. November 2011


8.00 Uhr

Frühstück


9:00

Morgenimpuls


anschließend

Begrüßung und Einführung in die Tagungsthematik

Dr. Bertold Huber, VG Frankfurt am Main


Die Rechtsprechung des EuGH zum europäischen Flüchtlingsrecht und die Rezeption durch das Bundesverwaltungsgericht

Prof. Dr. Uwe Berlit, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht, Leipzig


Die Rezeption in Österreich und der Schweiz

Rezeption in Österreich: Judith Putzer, Asylgerichtshof, Wien


11.15 Uhr

Kaffeepause


11.45 Uhr

Schutz bei Flucht vor willkürlicher Gewalt? - Art. 15c QRL in der Praxis ausgewählter EU Mitgliedstaaten

Dr. Roland Bank, UNHCR Berlin


12.30 Uhr

Mittagessen


14.00 Uhr

Die Rückführungsichtlinie und die Entscheidung des EuGH im Fall El Dridi

Dr. Bertold Huber, Verwaltungsgericht Frankfurt am Main


Ermittlungstiefe im Asylverfahren

Kathrin Lehmann, VGH Hessen, Kassel


15.30 Uhr

Kaffeepause


15.45 Uhr

Das Dublin Verfahren auf dem Prüfstand vor europäischen Gerichten - Das M.S.S. Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und das Vorlageverfahren im Fall N.S. vor dem EuGH

Michael Hoppe, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverwaltungsgericht, Leipzig


Neueste Erkenntnisse zum griechischen Asylverfahren

Dr. Rita Kirschbaum, Asylgerichtshof, Wien


Aktuelle Rechtsprobleme im Dublin Verfahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Deutschland: Renate Leistner-Rocca, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
Österreich: Kerstin Kowald, Bundesasylamt, Wien
Schweiz: Walter Stöckli, Bundesverwaltungsgericht, Bern


17.00 Uhr

- Tagungsende -



Tagungsleitung


Klaus Barwig
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Dr. Roland Bank, UNHCR Berlin


Dr. Constantin Hruschka, UNHCR-Büro für die Schweiz und Liechtenstein


Dr. Bertold Huber, Vors. Richter am VG Frankfurt am Main



Zur Teilnahme


Tagungskosten

Tagungsbeitrag (inkl. Pausengetränke) EUR 70,00
Verpflegung EUR 18,00
1 Übernachtung im EZ (m.Fr.) EUR 28,00
1 Übernachtung im DZ (m.Fr.) EUR 23,00
Fahrtkostenübernahme im Einzelfall auf Antrag möglich (Bahnfahrt 2. Klasse ab 200 km Entfernung


Anmeldung und Rückfragen

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Referatsassistenz: Sabine Ilfrich
Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart
Tel: +49 711 1640 721; Fax: +49 711 1640 821
E-Mail: ilfrich@akademie-rs.de

Die Anmeldung zur Tagung erbitten wir schriftlich (Anmeldeformular, Fax, E-Mail) oder online unter www.akademie-rs.de spätestens bis zum 14. November 2011. Bitte kommen Sie nicht unangemeldet zur Tagung! Bei Rücktritt von der Anmeldung zwischen 15. und 21. November 2011 (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen den Tagungsbeitrag in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten.


Tagungshaus und Anreise

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- Tagungszentrum Hohenheim -
Paracelsusstraße 91, 70599 Stuttgart
Tel: +49 711 451034 600; Fax: +49 711 451034 898

Das Tagungszentrum liegt in der Nähe der Universität Hohenheim. Von Stuttgart Hbf aus erreichbar mit der Stadtbahn (U5, U6) bis Möhringen, von dort Stadtbahn (U3) bis Plieningen (Endstation). Bei Anreise mit der S-Bahn aus Richtung Süden kann schon in Stuttgart-Vaihingen in die U3 gewechselt werden. Von der Endstation sind es noch etwa 300 Meter - zunächst weiter in Fahrtrichtung, im Kreuzungsbereich (Kreisverkehr) die Hauptstraße überqueren, dann unmittelbar rechts in die Paracelsusstraße. AutofahrerInnen, die über die Autobahn aus Richtung Ulm oder Karlsruhe anreisen, verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt "Stuttgart-Hohenheim" in Richtung Plieningen (aus Richtung Karlsruhe Anreisende: 400 m nach dem Ortsschild "Stuttgart-Plieningen" scharf links in die Filderhauptstraße abbiegen). Sie bleiben auf der Filderhauptstraße durch Plieningen bis zum Kreisverkehr an der "Wirtschaft zur Garbe" mit der Abzweigung "Universität Hohenheim". Dort scharf rechts in die Paracelsusstraße abbiegen. Vom Flughafen Stuttgart zum Tagungszentrum benötigen Sie ca. 15 Auto-Minuten.