Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung

Die Geistes- und Sozialwissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten die Vielfältigkeit von Männlichkeiten herausgestellt. Neben der bisher stärker beachteten Außenseite hegemonialer Männlichkeit kommt deren Binnenseite zunehmend in den Blick: Erfahrungen von Männern umfassen auch die Kosten aufgedrängter Männlichkeitsleitbilder. Der Arbeitskreis fördert die interdisziplinäre Vernetzung laufender Forschungsprojekte. Er ist offen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kultur-, Geschichts-, Sozial- und Literaturwissenschaften und strebt eine Kooperation mit bestehenden Netzwerken der Genderforschung an.

Link zur Homepage des Arbeitskreises.  

Verantwortlicher Ansprechpartner

Prof. Dr. Martin Dinges
Institut für Geschichte der Medizin
Robert Bosch Stiftung
martin.dinges[a]igm-bosch.de

 

Rückblick

10.12. bis 12.12.2015, Do 18:00 Uhr, bis Sa 14:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
10. Tagung des Arbeitskreises AIM GENDER
Männlichkeitenforschung
Bilanz und Perspektiven
Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen geben einen Überblick über ihre Forschung zu Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis AIM GENDER. 
29.06. bis 30.06.2012, Fr 12:00 Uhr, bis Sa 16:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Männer als Täter und als Opfer
Zwischen Verletzungsmacht und Verletzungsoffenheit
Die öffentliche Diskussion um Gewalt betont recht einseitig die Täterschaft der Männer. Diese sind aber auch als Opfer - schon als Kinder - stärker von Gewalt betroffen. Deshalb sollen bei dieser Tagung beide Seiten des Phänomens analysiert werden.
Fachtagung mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung - Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) 
09.12. bis 11.12.2010, Do 18:00 Uhr, bis Sa 16:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Männer und Gefühle - Männlichkeit und Emotionen
Männliche Gefühle waren auch in der Forschung lange Zeit ausgeblendet oder wurden nur negativ thematisiert. Die zugrundeliegende kulturelle Codierung gilt es kritisch aufzuarbeiten und dabei in Blick zu nehmen, dass die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen in die soziale Konstruktion von Männlichkeit verwoben ist.
Fachtagung mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung, Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) 
02.04. bis 04.04.2009, Do 18:00 Uhr, bis Sa 16:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Männlichkeit und Arbeit - Männlichkeit ohne Arbeit?
Historische, psychohistorische, sozial- und literaturwissenschaftliche Perspektiven
Erwerbsarbeit ist für männliche Geschlechtsidentität von zentraler Bedeutung. Der gegenwärtige Strukturwandel dürfte deshalb weitreichende Konsequenzen für männliche Lebenslagen und die Konstruktion von Männlichkeit haben. Dabei lohnt auch ein Blick auf Strukturen geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung vor der Industrialisierung wie auf die Entwicklung seither.
Fachtagung des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung: Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) 
13.12. bis 15.12.2007, Do 18:00 Uhr, bis Sa 18:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Männerforschung
Tagung des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung: Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER) 
02.02. bis 04.02.2006, Do 18:00 Uhr, bis Sa 18:00 Uhr,
Stuttgart-Hohenheim
Geschlechterkonkurrenzen
Fachtagung mit dem Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung:
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM Gender)